Eine Pilotenausbildung ist teuer. Anstatt Lehrgeld zu bekommen, fallen vor allem bei der praktischen Ausbildung hohe Kosten an. Für Missionspiloten gibt es hier keinen Standard, jeder muss hier seinen eigenen Weg finden.

In meinem Fall habe ich die Privatlizenz durch meine Tätigkeit als Ingenieur in Teilzeit finanziert. Danach habe ich dann einen Kredit aufgenommen, der auf die Ausbildung eines Piloten zugeschnitten ist, und meine Arbeit auf einen 450€-Job reduziert. Ich hielt das damals für eine gute Idee, da die Kosten für diesen Kredit in etwa den sozialen Abgaben entsprachen, die bei angefallen wären, wenn ich weiterhin 75% neben der Ausbildung gearbeitet hätte.

Dann begann ich mein "Finanzierungskonzept" zu überdenken. Ich prangere schon seit längerem an, das Christen die weltliche Gewohnheit übernommen haben, sich gegen alle Eventualitäten abzusichern, anstatt die Verheißungen Gottes in Anspruch zu nehmen. Aber tat ich selbst nicht das Selbe, indem ich versuchte, Gottes Berufung aus eigener Kraft umzusetzen? Vertraute ich darauf, der Er mir alles zur Verfügung stellen würde, was zur Erfüllung Seines Willens notwendig ist? Ich hatte es versäumt, vor meiner Entscheidung zur Aufnahme des Kredites wirklich nach Weisungen dazu in der Bibel zu suchen.
Ich begann Georg Müllers Erzählungen zu lesen, wie er beschloss, ohne regelmäßiges Einkommen zu leben und niemals einen Menschen um Unterstützung zu bitten, sondern alleine Gott. Er lehnte es ab, Schulden zu machen, auch wenn für die Kinderheime etwas dringend benötigt wurde. Er veröffentlichte nie einen Bedarf, sondern nur, wie Gott sie versorgt hatte. Er durfte täglich erleben, wie Gott die Seinen versorgt, wie Er den Glauben prüft, aber seine Kinder nie im Stich lässt.

Das Ziel meines Lebens ist nicht, die körperlichen Bedürfnisse von Menschen zu stillen, auch nicht die geistlichen. Das Ziel meines Lebens ist es, Gott zu verherrlichen, Seinen Namen groß zu machen. Die Menschen kommen auch in der Mission nicht an erster Stelle, sondern nach Gott. Wenn ich mit meinen menschlichen Möglichkeiten die Ausbildung finanziere und "verdiene", dann sehen die Menschen um mich herum das als Hingabe und Entschlossenheit, über die man staunen muss. Wenn ich aber alles Notwendige von Gott erbete und erhalte, dann erheben sie Ihn und sie sehen, dass Er Sein Wort hält.

Ich möchte nicht als besonders zielstrebig und hingegeben angesehen werden, denn ich bin es nicht. Ich möchte mit meiner Ausbildung und späteren Tätigkeit als Missionspilot nicht nur die Mission in meinem Einsatzland unterstützen, sondern ich möchte in erster Linie Jesus Christus mit meinem Leben verherrlichen und an zweiter Stelle meinen Geschwistern zeigen, dass Gott sich auch heute noch um Seine Kinder kümmert. Er überlässt uns nicht im Rahmen des Menschenmöglichen uns selbst und nimmt nur das selbst in die Hand, was die menschlichen Möglichkeiten übersteigt.

Ich möchte durch mein Leben und meine Erfahrungen zeigen, dass Gott beim Wort genommen werden kann, dass Er uns wirklich mit allem Notwendigen versorgt, wenn wir zuerst nach Seiner Gerechtigkeit trachten und Ihm Ehre geben, indem ich Sein Handeln in meinem Leben bekannt mache.
Daher habe ich beschlossen, den Rest des Kredites nicht in Anspruch zu nehmen. Ich werde auch keine Spendenaufrufe machen, keine Spendenprojekte veröffentlichen, so bequem das auch für beide Seiten sein mag. Auch werde ich keinen Bedarf in Gebetsanliegen verpacken und so doch veröffentlichen. Sondern ich werde alleine im Gebet erbitten, was ich brauche, und darauf vertrauen, dass Gott es mir zukommen lässt. Ich möchte keine Unterstützung, die ich selbst veranlasst habe. Ich möchte auch keine Unterstützung von Menschen, die lediglich die humanitäre Seite eines Missionsflugdienstes gut finden. Ich möchte aber jenen Menschen die Möglichkeit geben, an meinem Dienst teilzuhaben, denen Gott es aufs Herz legt, an der Verbreitung des Evangeliums zu Seiner Ehre mitzuarbeiten, indem sie einen Bruder unterstzüten, der in diesem Dienst unterwegs ist.

Für diese Geschwister sind die nachfolgenden Informationen:

Als Privatperson bin ich nicht gemeinnützig und kann keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Das deutsche Steuerrecht sieht eine solche Zuwendung nicht als Spende, sondern als Schenkung, die von beiden Seiten dem zuständigen Finanzamt (formlos) mit Nennung von Namen und Adresse beider Seiten gemeldet werden muss. Schenkungen bis zu 20 000 € pro Schenkendem (gerechnet wird die Summe der letzten 10 Jahre) und jegliche Schenkungen "zum Zwecke des angemessenen Unterhalts oder zur Ausbildung" sind dabei steuerfrei. Es macht also Sinn, den Verwendungszweck für die Ausbildung oder den Unterhalt anzugeben und ich werde die Mittel selbstverständlich auch entsprechend verwenden.
Die beiden einfachsten Wege, mir finanziellen Unterstützung zukommen zu lassen, dürfen diese beiden sein:

Überweisung auf mein Ausbildungskonto bei der ING-DiBa:
IBAN DE21500105175410761376
BIC: INGDDEFFXXX

Die "Geld senden"-Funktion von PayPal:
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Beides ist für mich kostenlos. Überweisungskosten für den Spender hängen von der jeweiligen Bank ab. Geld senden über PayPal ist auch für den Sender kostenlos, es sei denn er sendet mit einer anderen Währung als Euro, dann fallen Wechselgebühren an, die während des Vorgangs angezeigt werden sollten und/oder hier eingesehen werden können: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full#16

Vielen Dank für jede (auch noch so kleine) Unterstützung!